Bitter Lemon........eine 18-jährige Erfolgsstory geht weiter!
Einst aus einer Idee unseres früheren Gitarristen Markus, trafen sich im Sommer 1994 Schorsch, Thomas, Hans & Markus und gründeten Bitter Lemon.
Im Herbst fanden wir dann noch ideale Verstärkung durch unseren Keyboarder Charly.
Fortan sperrten wir uns 6 Monate im Proberaum ein und waren somit der ultimative Vorläufer der später so erfolgreichen Fernseh-Real-Soap „Big Brother“. (Die 1. Nominierung könnt Ihr im Anschluß lesen)
Es kam uns damals sehr zu gute, daß wir alle schon reichlich Erfahrung bei diversen anderen Bands gesammelt haben. Somit standen die Kontakte zu zahlreichen Veranstaltern, und noch bevor wir auch nur einmal zusammen auf der Bühne standen hatten wir bereits 40 Gigs organisiert.
Am Ostersonntag 1995 war es dann soweit. Unser erster Auftritt in Maxlrain am Ostereiertanz.
Besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem Veranstalter, dem früheren Vorstand der Wertacher Burschen, die damals so viel Vertrauen in uns hatten, obwohl sie uns noch nie vorher gehört hatten!
Vorm Auftritt merkten wir:
Das erste Mal ist immer wieder aufregend, was wir damals aber glücklicherweise durch eine nicht zu unterschätzende Menge Alkohol kompensieren konnten.
Durch unsere lustige und schlagfertige Art und Weise wurde dieser Auftritt ein Riesenerfolg, der mitentscheidend zu unserer erfolgreichen Zukunft beigetragen hatte. Bereits nach den ersten paar Auftritten überschwemmte uns eine wahre Flut von Anfragen. Und wir spielten in den ersten 9 Monaten bereits 50 mal.
In unseren Anfangsjahren erarbeiteten wir uns einen hervorragenden Ruf im Landkreis Rosenheim. Auf sämtlichen bekannten Großveranstaltungen haben wir zu diesem Zeitpunkt schon mal gespielt.
Mitte Mai 1997 hörte unser damaliger Gitarrist Markus auf. Seinen letzten Auftritt mit ihm hatten wir damals in Sölden/Österreich auf einer Gletscherparty, welche einen großartigen Rahmen für diesen Tag darstellte. Nach längerer Suche nach einem neuen Gitarristen und verschiedenen „Castings“ fiel die Wahl auf Heinz, welcher in Salzburg am Mozarteum zur Gitarre auch noch div. klassische Instrumente studierte.
Auf Grund seines entfernten Wohnortes und terminlichen Gründen kam es im August erneut zu einem Wechsel.
(Immer diese Probleme mit den Gitarristen.......)
Wieder mal standen zahlreiche Castings an, und wir hatten das große Glück einen absoluten Profi an Land zu ziehen.
Thomas (Stuhli), Studiomusiker, hauptberuflicher Tontechniker & Arrangeur.
Unsere musikalische Qualität erreichte durch diese Verstärkung eine neue Dimension. Gleichzeitig rüsteten wir unsere Technik (PA-Anlage & Licht) den immer größer werdenden Ansprüchen gemäß auf.
Im Frühjahr 1998 nahmen wir unsere erste CD „Koa Ahnung von nix“ im Tonstudio Amerang auf. Eine Erfahrung die jeder Musiker mal gemacht haben muß!!! Bereits kurz nach der Veröffentlichung waren wir vom reissenden Absatz dieser CD mehr als überrascht.
Entgegen mancher Spekulationen, die Band wär nur eine Eintagsfliege wie bei Newcomer-Bands oft so üblich, bewiesen wir durch kontinuierliche Verbesserungen in musikalischer wie technischer Hinsicht das Gegenteil.
Wir waren immer technisch und auch vom Programm her auf dem neuesten Stand. Wir scheuten keine Mühe und Zeit, immer die aktuellsten Hit`s sofort einzuproben. In vorausschauender Weise übersahen wir keine Trends und versuchten immer Maßstäbe zu setzen.
Durch den großen Erfolg unserer ersten CD entschlossen wir uns im Winter 98 unsere zweite CD (One more try) aufzunehmen.
Wir trauten uns diesmal auch unseren ersten eigenen Song zu veröffentlichen. Der Song „One more try“ stammt aus der Feder von Thomas (Musik) und Antenne-Bayern
Band-Keyboarder Bernd Bundschu (Text).
Wir legten beim Arrangieren des Songs im Studio großen Wert auf die Live-Umsetzung. Wir glauben, daß uns dieser Song für den Anfang schon mal ganz gut gelungen ist. Was wir bei unseren Auftritten auch dadurch feststellen können, weil sich „One more try“ so oft gewünscht wird. Somit kamen wir zu der Erkenntnis: Das war mit Sicherheit nicht unsere letzte CD........
Auf Grund umfangreichster technischer Erweiterungen wurde unser bisheriger LKW (7,5 to) im Sommer 1999 endgültig zu klein.
Nach einigen Überlegungen entschieden wir uns einen M.A.N. Sattelschlepper (40 to.)anzuschaffen.
(wieder einmal `ne große Erleichterung für unseren Geldbeutel.....)
Im Herbst 1999 verstärkten wir uns noch zusätzlich mit einem 2. Lead-Sänger, Dirk Bodis aus Berlin. Innerhalb kürzester Zeit fügte sich Dirk in die Band so hervorragend ein, daß er nicht mehr wegzudenken ist. Sein gefühlvoller und ausdrucksvoller Gesang und seine super sympathische Stimme begeistern vor allem unsere weiblichen Fans. Unser "Schmusesänger" halt.
1999.... immer noch in den Wechseljahren.....
Im Herbst 1999 überraschte uns unsere damaliger Gitarrist Stuhli mit seiner Entscheidung, nach dem Fasching 2000 zu den „Jetzendorfern“ zu wechseln.
Glücklicherweise fanden wir mit Cheesy einen erfahrenen Nachfolger!
....und starteten so recht zuversichtlich ins neue Jahrtausend!
Nach dem unglaublichen Erfolg im Fasching endete die Ära „Stuhli+Bitter Lemon“ am Faschingsdienstag 2000 in Otterfing am Kehraus. Die danach folgende Abschiedsparty hatte es in sich, wie man sich denken kann.......
Nach nur kurzer Erholungsphase wurde innerhalb von nur 4 Proben das gesamte damalige Bitter Lemon Programm mit unserem neuen Gitarristen Cheesy eingeprobt, etliche neue Songs kamen noch dazu, bis Cheesy on stage sein Debut am Karsamstag, 2000 in Taufkirchen gab.
Nach nur kurzer Eingewöhnungsphase lief die Bitter Lemon-Maschine wieder rund und der Sommer 2000 war bis dahin die tollste und erfolgreichste Saison, die BL je gespielt hat.
Natürlich lag das an der kontinuierlichen Verbesserungsarbeit, die Woche für Woche von allen Crewmitgliedern und den Musikern geleistet worden ist.
Das absolute Highlight im Sommer 2000 war natürlich unser 5-jähriges Jubiläum am Open-Air in Voglried bei Schönau (RO).
Zu diesem, in Zusammenarbeit mit dem Schönauer Burschenverein organisierten Open-Air kamen am Pfingstsonntag 2000 über 4000 Besucher.
Nicht schlecht für eine Landkreisband......
Natürlich wurden die Erlöse des Festes wohltätigen Zwecken zugeführt. (Christophorus-Heim, Brannenburg, Kindergarten Frasdorf....) Aus steuerlichen Gründen dürfen nicht alle Einnahmen des Festes innerhalb eines Jahres gespendet werden. Jedoch ist eine „Spendenserie“ beschlossen worden.
Im Herbst 2000 wurde, nicht zuletzt wegen des Material-Overkills der anderen Bands unsere PA-Anlage den Anforderungen nicht mehr gerecht. Das gute Ding hatte 3 Jahre und ca. 250 Auftritte hinter sich....
Auch unser Mischpult wurde ins Reich der Kayowahs verwiesen........
So wurde nochmals in der BL-Geschichte bösartig investiert. Eine EV-X-Array Anlage wurde angeschafft, dazu passend, wegen der vielen bunten Lichter ein Mackie SR-40/8/2 Mischpult......ja mi host g´haut.....
Leider war danach nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen, denn die neue PA machte mehr Mucken, als man das von Systemen in dieser Preisklasse erwarten würde. Nach monatelangen Querelen brachten wir das Ding in den Griff......(2000 halbe Bier und einige Nervenzusammenbrüche später)
Ein zünftiger Fasching 2001.........
Nach einem Haufen geiler Faschingsauftritte, bei denen wir insgesamt vor ca 20000 Personen spielen durften endete die Faschingssaison 2001 traditionell am Rosenmontag beim BDU-Ball in Großhelfendorf. Die meisten von uns waren unbestätigen Gerüchten zu Folge 1 Woche klinisch tot......(ja muss man den soviel trinken???)
Wie jedes Jahr startet die BL-Frühjahr- und Sommersaison am Ostersonntag. In Kirchheim zu Gast, waren wir monstermäßig aufgeregt (is ja klar, neues Programm, Erweiterung der Lichtanlage um ein paar ganz brutale Teile) aber schon nach kurzer Zeit war diese Aufregung auch wieder verflogen .......dem grandiosen Puplikum in Kirchheim sei Dank!
Der Sommer 2001 war gespickt mit großen und kleineren Festen, vornehmlich Bierzelte, wobei das Highlight auch dieses Jahr wieder der Pfingstsonntag, diesmal in Darching beim legendären Pfingstfest, war.
Um es mal klar zu machen: Dank Eurer überragenden Unterstützung bei unseren Auftritten kann man den Sommer 2001 als vollen Erfolg werten.....Kann man das überhaupt noch toppen?????
Beim letzten Auftritt im Sommer 2001 in Taufkirchen bei München (beim Burschenverein, Vorstand Big Andy Bleicher) teilte uns unser Sänger Dirk Bodis mit, dass er Bitter Lemon zum Jahresende verlassen wird.
Leider konnten wir ihn nicht zum Bleiben überreden. Dirk´s Entschluß stand fest, er wird mit unserem früheren Gitarristen Stuhli, sowie den Ex-Jetzendorfen Ali und Beppi Brandmair, sowie Antenne-Bayern-Band Keyboarder Bernd Bundschuh eine Oldie-Band gründen.
Wie bei allen anderen Ausstiegen bei BL waren keine persönlichen Probleme in der Band ausschlaggebend. (Sowas gibt´s bei uns zum Glück nicht.) Dirks Wunsch ist es, von der Musik leben zu können, und um seinen Traum verwirklichen zu können, musste er sich wohl so entscheiden.
Vui Glück, Du Saupreiß!!!
Bitter Lemon wäre jedoch nicht BL wenn nicht innerhalb kürzester Zeit die Alternative festgestanden hätte.
Ein neuer Sänger kam nicht in Frage, da man Dirk nicht ohne weiteres ersetzen kann. Ein neuer hätte es extrem schwer gehabt, und wäre eigentlich von vorn herein zum scheitern verurteilt gewesen.
Eine Sängerin als festes Bandmitglied kam ebenfalls nicht in Frage, da wir ja beim Musikmachen Spaß haben wollen (entschuldigung, frauenfeindlich)
Also entschieden wir uns nach kurzen Beratungen, unter Abwägung von Vor- und Nachteilen für nicht eine, nicht zwei sondern für 3 Sängerinnen!
Diese Mädels sind Silvia Heindl, Kathrin Gall und Vroni Weinhart.
Jede der 3 Sängerinnen ist durch die Eigenheit Ihrer Stimme für die Interpretation bestimmter Sängerinnen wie geschaffen.
Songs von Alanis Moristette, Alannah Myles, Nena, Tina Turner, Shakira, Joan Jett und vielen anderen werden fast originalgetreu wiedergegeben. Die 3 neuen Bitter Lemon Mitglieder unterstützen die Band mit Backgroundchören wie man sie live (mit Ausnahme von großen Konzerten) noch nie zuvor gehört hat.
Kathrin, Silvia und Vroni hatten Ihre Feuertaufe (nach viel zu kurzer Probenzeit) bereits im Herbst 2001 in Maxlrain.
Eigentlich war der Einstieg der Mädels erst für Fasching 2002 geplant; die aktuellen Charthits zu dieser Zeit machten uns jedoch einen Strich durch unsere Planungen.
So musste innerhalb kürzester Zeit unser Programm auf die "Puppen" zugeschnitten werden.
Anfangs noch belächelt und von vielen als "Unsinn" abgetan, integrierten sich die 3 nach kurzen Anlaufschwierigkeiten (hauptsächlich technischer Art: Monitoring, Qualität der Mikros
Lautstärke auf der Bühne) nach und nach so hervorragend in die Band, dass sie heute kaum mehr wegzudenken sind.
Der kurze Fasching 2002 hatte es in sich!
12 Auftritte vor mehr als 15000 Gästen, und jeder (mit einer Ausnahme) ein voller Erfolg. Nach dieser rundum gelungenen Saison, für die wir im Vorfeld die Anzahl der Mädel-Songs verdoppelt haben, zeigte sich deutlich dass Bitter Lemon mit der Entscheidung für die Mädels wieder mal ins Schwarze getroffen hat!
Es gab haufenweise Lob für das Engagement und das musikalische Können "unserer" Mädels. Natürlich war auch Kritik dabei, diese war aber überwiegend konstruktiv, so dass wir eventuelle "Kinderkrankheiten" schnell ausmerzen konnten.
Bisher hat die diesjährige Frühjar/Sommersaison die durchweg positive Resonanz der Festlbesucher bestätigt!
Die Bitter-Lemon-Fangemeinde wächst immer mehr, ...... zahlreiche Veranstaltung bei denen wegen zu starken Besucherandrangs die Tore wieder geschlossen wurden sprechen für sich!
Vielen Dank an Euch!!!!!
Zum ersten Mal in der BL-Geschichte wurde im Frühjahr die sonst übliche Fastenzeit-Pause nicht eingehalten (nicht falsch verstehen, es wurde NICHT nur pausenlos gesoffen....)
Nach nur 14 Tagen Erholungspause in der auch noch ständig geprobt wurde stand BL wieder auf der Bühne! Noch nie hat die Band vor dem traditionellen Ostertanz so viel gespielt.
Das "Einzugsgebiet" von Bitter Lemon wächst immer größer......... Auftritte voller Erfolg in Niederbayern sprechen für sich und weisen den Weg für die Zukunft!
(ab hier neu!)
Anfang Mai 2002 wurde langsam deutlich, welchen Stellenwert sich Bitter Lemon bei den Partygängern in Oberbayern erarbeitet hat. Kaum ein Auftritt von Bitter Lemon bei dem die Location nicht aus allen Nähten platze. Als dann auch noch die "Gesangsmaschinerie" von Silvia, Kathi und Vroni so richtig rund lief und die Mädels noch mehr ins Programm integriert wurden, gab es bei fast jeder Party kein Halten mehr.
Volle und übervollste Säle, Bierzelte, Hallen und Stadl bestätigten unsere Entscheidung, 3 Sängerinnen zu Bitter Lemon zu holen.
Zum Ende der Sommersaison, dieses mal gekrönt von einem Superauftritt beim Burschenverein in Taufkirchen bei München, verließ unsere damaliger Chef-Techniker Christian "Viol" Gambos die Bitter Lemon Crew. Er war vom 2. Bitter Lemon Auftritt an dabei und hat mit seiner Arbeit, seinen Vorstellungen und Visionen die Band jahrelang begleitet, durch dick und dünn.
Irgendwie war aber scheinbar die Luft raus. Kein Wunder, wenn man wie der Viol den LKW zum Auftritt fährt, beim Aufbau körperlich richtig arbeiten muss, den ganzen Abend am Lichtpult steht, anschließend wieder die ganze Technik abbaut, in den LKW verlädt und anschließend den LKW wieder nach Hause fährt......und das am Wochenende oft 2 - 3 mal hintereinander....
Vorschläge für eine Arbeitserleichterung und auch das Angebot, für die Lichtanlage, was ja immer die meiste Arbeit darstellte, künftig einen Verleih zu beauftragen wurden leider immer wieder abgeblockt, ja schon fast boykottiert.
So kam es, dass nach einem klärenden Gespräch der Viol seinen Ausstieg bekanntgab.
Wir bedauerten dies sehr, was ja auch in unseren Statement auf der HP deutlich wurde.
Jedoch verfügt Bitter Lemon über eine fantastische Crew, die auch diesen Ausfall locker wegsteckte. In der Sommerpause wurde das ganze Technikgraffe beim "Scheil" (genau, der Scheil vom Aggregatverleih Scheil & Stinä) dahoam derartig generalüberholt und somit für die nächsten Jahre fitgemacht. Danke an dieser Stelle nochmals an den Scheil, der uns seine Aggregatgarage und sein Werkzeug zur Verfügung gestellt hat.....kriagst amoi a Eis!
Nach der Sommerpause ließen wir es auftrittsmäßig traditionell etwas ruhiger angehen, das heißt aber nicht, dass wir auf der faulen Haut gelegen haben. In dieser Zeit wurde verstärkt geprobt und das Programm für den nahenden Fasching zusammengestellt.
Während dieser Phase im Herbst 2002 machten sich bei unserer Vroni öfters Stimmprobleme bemerkbar. Diese sollten eigentlich durch eine Gesangslehrerin ausgemerzt werden, was anfänglich auch zu funktionieren schien.
Der Zustand von Vronis Stimme verschlechterte sich jedoch innerhalb der darauffolgenden Wochen so dramatisch, dass eine gesangliche Zwangspause unumgänglich wurde.
Nach mehreren Wochen des Wartens und auch des Improvisierens (es mussten ja sämtliche Chöre umgestellt werden, Vroni´s Lieder aus dem Programm und Neue ins Programm aufgenommen werden) teilte uns Vroni Anfang Januar mit, aufgrund Ihres angeschlagenen Gesundheitszustandes Bitter Lemon zu verlassen. Gesangslehrerin, HNO-Ärzte und andere Sachkundige hatten unserer Vroni eine Genesungsphase von 1 ½ bis 2 Jahren vorhergesagt, was Sie dazu veranlasste, bei Bitter Lemon das Feld zu räumen.
Und wieder wurde bei BL diskutiert ob man die Vroni durch eine andere Sängerin ersetzen soll oder ob man sich vielleicht wieder um einen 2. Sänger umschauen sollte.
Nach intensiven bandinternen Beratungen kamen wir alle gemeinsam zu dem Entschluß es jetzt erstmal bei der jetzigen Besetzung zu belassen. Es waren jedoch aber auch keine geeigneten Mitstreiter, sowohl weiblich oder auch männlich aufzutreiben....na ja, vielleicht findet sich ja später mal der eine oder die andere......
Im Fasching hat sich jedoch gezeigt, dass eine personelle Aufstockung auf wieder 8 Musiker gar nicht nötig war, denn unsere verbleibenden Mädels Kathi und Silvia verbesserten sich stetig und sind heute überhaupt nicht mehr wegzudenken, geschweige denn zu ersetzten.
Allen Unkenrufen zum Trotz haben Sie bewiesen, dass auch einer "Männerband" was BL ja fast 6 ½ Jahre lang war, 2 geile Frauenstimmen gut tun können.
Apropos Fasching: 2003 nicht so lang, dafür intensiv!
"Ossy Osbourne was alive....."
Die Erholungsphase nach dem Fasching war wieder, wie auch schon 2002 sehr kurz. Nur 12 Tage vergingen bis zum Auftritt in Heldenstein. Überhaupt hat Bitter Lemon den "inderfastenzeitmusispuin"-Rekord von 2002 gebrochen, ich möchte fast sagen pulverisiert!
8 Auftritte wurden bis zum legendären Ostersonntag in Kirchheim absolviert! Da leckst mich am Arsch, wir war´n ja vom Rosenmontag no ned ganz erholt!
Nadierle wurde zwischendurch auch noch geprobt, da kann sich der eine oder andere vorstellen, dass das für jeden von uns Musikanten neben dem eigentlichen Beruf eine ganz schöne Belastung ist. Aber: wir nehmens nach wie vor mit Humor und versuchen auch weiterhin am Ball zu bleiben.
Fast schon auszuarten schien die Nachfrage für Frühjahr/Sommer 2003! Nicht nur, dass wie erwähnt in der Fastenzeit schon einige geile Feste gespielt wurden, es ist einsamer Bitter Lemon Rekord, dass die Band in einem Monat sage und schreibe 13 Auftritte spielt! (Mai 2003)
Und das, wie gesagt NICHT hauptberuflich.
Auch konnte sich die Anzahl der Auftritt für Juni, Juli und August sehen lassen, da wir uns vorgenommen haben, den Bitter Lemon "Jahresauftrittsrekord" zu brechen, was uns auch gelungen ist.
Auch wollten wir nach einigem personellem Hickhack unter fast allen Umständen die jetzige Bitter Lemon Crew beieinander halten, denn was diese Kameraden für die Band leisten ist eigentlich nicht vorstellbar.
Vielen Dank auch an dieser Stelle!
Der Sommer 2003 hatte es in sich!
Als Highlight darf man getrost den Auftritt beim SC Höhenrain beim Open-Air nennen.
Auf einer Bühne mit Russ Ballard, einer Legende der Rockmusik stehen zu dürfen darf ich getrost zum absoluten Highlight meines "musikalischen Schaffens" benennen.
Auch dieses Jahr eröffnete sich für Bitter Lemon das eine oder andere Gebiet.
Obwohl wir das eine oder andere Mal weiter als 100 Km fahren mussten haben wir in Zukunft keine Lust 2 - 3 Stunden im Auto zu sitzen und in der Weltgeschichte rumzufahren, das überlassen wir getrost anderen, denn wir wollen ja spielen und nicht Autofahren.
Das Bitter Lemon Einzugsgebiet ist momentan groß wie nie zuvor und wir sind gespannt, was nächstes Jahr, 2004, so alles passiert.
Im Herbst ging es etwas gemächlicher zur Sache, wobei die Auftritte in Rohrdorf oder auch in Münsing nicht von schlechten Eltern waren.
Ende Oktober schockte uns die Nachricht vom Autounfall unserer Silvia. Wie man sich denken kann fällt die gute Pute noch einige Wochen aus, genaueres lässt sich jetzt noch nicht sagen.
Als bitter nötigen Ersatz konnten wir die sagenumwobene Angie (Anschie) Oswald von der befreundeten Kapelle "Top Spin" (bald in einem Bierzelt in Ihrer Nähe) überreden, sich den Bitter Lemon Wahnsinn für 3 Monate, bis die Sifa wieder genesen ist, anzutun.
Mei, was macht ma ned ois für Geld........
An dieser Stelle: Dangschee, Anschee (Danke, Angie)
Doch auch bei Bitter Lemon läuft nicht alles nur wie am Schnürchen.
Wie irgendwann mal besprochen, wollten wir mit Bitter Lemon die 10 Jahre voll machen.
So kam es, dass wir Anfang Oktober 2003 dieses Thema mal ernsthaft besprechen mussten. Bei dieser Sitzung kristallisierte sich die Meinung aller noch aktiver Bitter Lemon Gründungsmitglieder heraus, Bitter Lemon zum 10jährigen Bühnenjubiläum aufzugeben.
Die Gründe dafür sind einfach: Mehrere von uns sind mittlerweile verheiratet und glückliche Familienväter. Dass sich hierbei die Interessen etwas verlagern (und die Kameraden ja alle nicht jünger werden) ist klar, und um der Band Bitter Lemon nicht nachträglich noch zu schaden werden wir im Sommer 2005 unser Abschiedskonzert veranstalten!
In einer Band wie Bitter Lemon spielt man nur einmal im Leben, da ist ein rundes Jubiläum unserer Meinung nach der richtige Zeitpunkt um aufzuhören.
Aber keine Angst: Bis dahin laaft no vui Wasser d´Mangfoi obi........
Bis zum letzten Auftritt werden wir uns jedenfalls für Euch den Arsch und den Hals aufreißen, koste es, was es wolle!
Wer uns als Veranstalter buchen will, soll sich gefälligst beeilen, ab dem heutigen Tage sind die Wochenenden begrenzt, der Countdown läuft!!!
Freunde, wir machen für Euch Party bis zum Schluß, seid alle dabei!!!
Übrigens: für Kritik und Anregungen sind wir immer zu sprechen, denn das Wichtigste ist, dass es Euch bei Bitter Lemon gefällt und Ihr Euch wohlfühlt.
To be continued...! Mia san no lang ned fertig...
Viel Spaß weiterhin bei unseren Auftritten!
"Wenn no grad a jeder sovui Rock´n Roll in sich hätt" (Fellnerin, 04.30 an der Bar)
"Dua hoit na a Soiz drauf" (Hans, sieb`mgscheit´s Statement zu einem kaputten Kabel)
"Du muasst jetzt na Scheid´lknian für den Schmarrn den Du spuist"
(Raner zu Cheesy, der nach einer schlaflosen Nacht, die ihm seine jüngste Tochter einbrockte, musikalisch nicht so ganz auf der Höhe war, körperlich übrigens auch nicht) |